Herzlich Willkommen!

Wichtiger Hinweis
für die Feiertage:

Sollten Sie an Weihnachten, Silvester oder Neujahr in einem Notfall dringend eine notarielle Beurkundung benötigen, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@notar-heinig.de oder hinterlassen Sie uns eine Nachricht auf unserer Mailbox (Tel. 02173 – 39 95 91 0). Wir werden versuchen, Sie schnellstmöglich zu kontaktieren!

 

Wir heißen Sie herzlich willkommen auf den Seiten von Notar Dr. Jens Heinig und seinem Team!

Wir freuen uns, Ihnen in allen notariellen Fachgebieten zur Seite zur stehen.

Sie finden uns weiterhin am bisherigen Standort in Monheim am Rhein (Poststraße 6) im Amtsgerichtsbezirk Langenfeld (Langenfeld, Hilden, Monheim am Rhein).

Notar Dr. Jens Heinig verwahrt alle Urkunden seiner Amtsvorgänger, Notar a.D. Reinhard Döbler und Notar a.D. Dr. Georg Goost. Für Ihre Fragen zu diesen Urkunden stehen wir Ihnen ebenfalls gern zur Verfügung.

Bitte informieren Sie sich hier zu Ihrem Anliegen und wenden Sie sich gern persönlich an uns für eine Beratung oder  Entwurfserstellung!

 

Unser Datenblatt für die Vorbereitung eines Kaufvertrages können Sie hier herunterladen.

 

Informationen zum Datenschutz

Unsere Informationen für Klienten zum Datenschutz können Sie hier im PDF-Format abrufen.

Unsere Datenschutzerklärung betreffend diese Internetseite finden Sie hier.

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer ist der Notar?

Der Notar berät, entwirft, beurkundet und beglaubigt für Sie Verträge, Verfügungen von Todes wegen, Eintragungsbewilligungen, Registeranmeldungen und sonstige rechtserhebliche Dokumente. Der Notar ist ein qualifizierter Jurist, der beide juristische Staatsexamina absolviert, ein Auswahlverfahren durchlaufen und im Bereich des Nur-Notariats (wie im Rheinland) eine mehrjährige Ausbildung (Anwärterdienst) abgeleistet hat. Der Notar ist im Bereich der vorsorgenden Rechtspflege neutral und unparteiisch tätig. Er muss den Willen der Beteiligten aufklären, ihre Erklärungen dementsprechend formulieren und die Klienten über das Geschäft belehren.

 

Für welche Verträge und Erklärungen benötige ich den Notar?

Die notarielle Beurkundung oder Beglaubigung ist immer dann erforderlich, wenn das Gesetz sie vorschreibt. Die wichtigsten Zuständigkeiten des Notars liegen im Grundstücksrecht, Erb- und Familienrecht sowie Gesellschaftsrecht. Im Grundstücksrecht sind dies insbesondere Verträge über die Veräußerung von Grundbesitz (einschließlich Wohnungs- und Teileigentums) sowie die Bestellung, Aufhebung und Änderung  dinglicher Rechte (wie Grundschulden oder Nießbrauch). Im Familienrecht bedürfen vor allem Eheverträge (einschließlich Scheidungsfolgenvereinbarungen) sowie Adoptionen der notariellen Beurkundung. Im Erbrecht ist der Notar zuständig für die Beurkundung von Erbverträgen. Testamente können Sie sowohl vor dem Notar errichten als auch selbst handschriftlich verfassen. Ein notarielles Testament hat jedoch mehrere Vorteile. Auch Erbscheinsanträge können Sie vor dem Notar  beurkunden lassen. Erbausschlagungen sind notariell zu beglaubigen. Im Gesellschaftsrecht sind verschiedene Vorgänge beurkundungsbedürftig, wie etwa bei Kapitalgesellschaften die Gründung sowie Satzungsänderungen (insbesondere auch Kapitalerhöhungen), ferner alle Umwandlungsmaßnahmen (auch bei Personengesellschaften). Anmeldungen zum Handels-, Vereins-, Partnerschafts- und Genossenschaftsregister müssen stets notariell beglaubigt werden.

 

Warum sind diese Geschäfte notariell zu beurkunden oder zu beglaubigen?

Die notarielle Beurkundung hat verschiedene Funktionen:

Beratungsfunktion: Der Notar berät die Beteiligten über die Rechtswirkungen des vorgenommenen Geschäfts. So gewährleistet der Notar, dass die Beteiligten sich über den Inhalt und die Konsequenzen bewusst sind und das Geschäft ihrem Willen entspricht.

Kontrollfunktion: Der Notar gewährleistet, dass Geschäfte nur im Einklang mit der Rechtsordnung geschlossen werden und insbesondere weder gesetzes- noch sittenwidrig sind. Außerdem stellt der Gesetzgeber sicher, dass der Notar das Geschäft – soweit erforderlich – weiteren zuständigen Stellen anzeigt (zum Beispiel dem Finanzamt oder dem Gutachterausschuss).

Warnfunktion: Die notarielle Beurkundung ist bei besonders wichtigen Geschäften vorgeschrieben. Sie gewährleistet, dass die Beteiligten sich über die hohe Bedeutung und Tragweite des Geschäfts bewusst werden und sich nur nach reiflicher Überlegung rechtlich binden.

Beweisfunktion: Die notarielle Beurkundung liefert vollen Beweis dafür, dass die Beteiligten ihre in der Urkunde niedergelegten Erklärungen so abgegeben haben. Auf diese Weise kann bei wichtigen Geschäften deren genauer Inhalt stets präzise und beweissicher nachvollzogen werden.

Befriedungsfunktion: Etwaige Fragen, die sich in Zukunft stellen können, bespricht der Notar mit den Beteiligten und regelt sie in der Urkunde. So ergibt sich die Lösung späterer Fragen häufig unmittelbar aus der Urkunde und Konflikte werden vermieden.

Vollstreckungsfunktion: Die Beteiligten können sich in einer notariellen Urkunde unmittelbar der Zwangsvollstreckung unterwerden. Dies bedeutet, dass ein Beteiligter nicht erst vor einem Gericht klagen muss, wenn der andere Beteiligte seine Pflichten nicht erfüllt (zum Beispiel den Kaufpreis nicht zahlt). Vielmehr kann der jeweilige Beteiligte sich beim Notar eine vollstreckbare Ausfertigung der Urkunde erteilen lassen und unmittelbar die Zwangsvollstreckung betreiben (also zum Beispiel einen Gerichtsvollzieher beauftragen oder beim Vollstreckungsgericht eine Kontenpfändung beantragen). Dies spart die Zeit und die Kosten eines Prozesses.

Die notarielle Unterschriftsbeglaubigung stellt beweiskräftig sicher, dass eine Unterschrift von einer bestimmten Person stammt. Dies ist in vielen Verfahren erforderlich, um zu gewährleisten, dass eine Erklärung tatsächlich persönlich bzw. von dem wahren Berechtigten abgegeben wurde. Bei Erklärungen, die zu bestimmten Registern (Handelsregister, Grundbuch, Vereinsregister, Güterrechtsregister) abgegeben haben, ist der Notar ferner verpflichtet, die Eintragungsfähigkeit vorab zu prüfen (auch wenn die Erklärung nicht vom Notar vorbereitet wurde). Die notarielle Beglaubigung trägt daher zur Richtigkeit und Verlässlichkeit der in Deutschland geführten Register und damit zur Rechtssicherheit bei.

 

Was ist der Unterschied zwischen einer Beglaubigung und einer Beurkundung?

Bei der Unterschriftsbeglaubigung bescheinigt der Notar, dass eine Unterschrift vor ihm geleistet (oder anerkannt) wurde, sowie die Identität der Person, die unterzeichnet hat. Hingegen bezieht sich die Beglaubigung nicht auf den Text, der sich vor der Unterschrift befindet. Die Beurkundung hingegen erfasst den gesamten Inhalt der Urkunde: Hier liefert die Urkunde Beweis dafür, dass die Beteiligten die Erklärungen so abgegeben haben, wie sie  in der Urkunde niedergelegt sind. Bei der Abschriftsbeglaubigung bescheinigt der Notar, dass die Abschrift einer Urkunde mit dem vorgelegten Original übereinstimmt.

 

Warum muss der Notar bei der Beurkundung alles vorlesen?

Das Vorlesen bei der Beurkundung stellt sicher, dass Sie sich des Inhalts des Geschäfts und der Tragweite Ihrer Erklärungen vollumfassend bewusst werden. Häufig machen wir die Erfahrung, dass gerade durch das Verlesen der Inhalt für Sie verständlicher wird. Dies insbesondere auch deswegen, weil der Notar den Inhalt für Sie verständlich erläutert und Ihre Fragen beantwortet. Dies führt in einigen Fällen dazu, dass noch Anpassungen des Textes erfolgen, damit die Urkunde Ihrem Willen und Ihren Bedürfnissen entspricht. Am Ende der Beurkundung werden Sie häufig denken: „Gut, dass wir alles noch einmal durchgegangen sind.“

 

Wie hoch sind die Gebühren für notarielle Leistungen?

Die Notargebühren sind gesetzlich festgelegt und daher bei allen Notaren in Deutschland gleich hoch. Die Gebühren bestimmten sich in der Regel nach dem Geschäftswert und einem bestimmten Gebührensatz. So ist zum Beispiel bei einem regulären Grundstücks-Kaufvertrag der Kaufpreis der maßgebliche Geschäftswert. Bei einem Testament kommt es auf die Vermögensverhältnisse des Testierenden an.

 

Fallen gesonderte Gebühren für Beratungsgespräche oder Stundenhonorare an?

Bei den Gebühren für die notarielle Beurkundung handelt es sich um Fest- oder Wertgebühren, die unabhängig davon anfallen, wie viele Beratungsgespräche der Notar geführt hat oder wie viele Stunden er an der Angelegenheit gearbeitet hat. Die Gebühren bleiben also gleich, auch wenn sie eine weitere Beratung in Anspruch nehmen oder Änderungen am Entwurf wünschen. Für Sie fällt eine einheitliche Gebühr für die Beurkundung an, die sich in der Regel nach dem Wert der Angelegenheit bestimmt (siehe oben). Die Notargebühren sind damit „all inclusive“.

Beispiele: Ein/e Testierende/r verfügt über ein Vermögen von € 100.000. Die Beurkundung des Testaments kostet € 273,– (zuzüglich Umsatzsteuer und Auslagen). Bei einem Vermögen von € 500.000,– kostet die Beurkundung € 935,– (zuzüglich Umsatzsteuer und Auslagen). In den Beträgen sind die Beratung und Entwurfserstellung jeweils bereits inklusive. Dies gilt auch dann, wenn Sie noch einmal zu einer Beratung vorbeikommen oder später Änderungen am Entwurf wünschen.

Wenn Sie nur eine Beratung in Anspruch nehmen, es jedoch letztlich nicht zu einem Entwurf eines Vertrages oder einer Beurkundung kommt, fallen die Gebühren häufig geringer aus.

 

Kann ich den Notar frei wählen?

Es steht Ihnen frei, sich einen Notar auszusuchen. Sie sind nicht verpflichtet, einen Notar in Ihrer Heimatstadt zu konsultieren. Unerheblich ist es auch, wenn der Sachverhalt einen Bezug zu einer bestimmten Stadt hat, zum Beispiel das betroffene Grundstück in einer bestimmten Stadt liegt. Auch dann können Sie den Notar in einer anderen Stadt beauftragen.

Allerdings müssen die Termine in aller Regel im sog. Amtsbereich des Notars stattfinden. Der Amtsbereich ist der Bezirk des Amtsgerichts, in dem der Notar seinen Sitz hat. Es ist dem Notar grundsätzlich nicht erlaubt, außerhalb seines Amtsbereichs tätig zu werden.  Für Monheim am Rhein ist der Bezirk des Amtsgerichts Langenfeld maßgeblich.

 

Sind auch Auswärtstermine möglich?

Im Bezirk des Amtsgerichts Langenfeld sind auch Auswärtstermine möglich, wenn zum Beispiel ein Beteiligter aus Gesundheitsgründen nicht ins Büro kommen kann. Außerhalb des Bezirks des Amtsgerichts Langenfeld nur in besonders begründeten Ausnahmefällen möglich.

 

Was kostet ein Auswärtstermin?

Bei Auswärtsterminen fällt nach dem Gesetz eine zusätzliche Gebühr von € 50,– je angefangener halber Stunde an. Wenn jedoch eine Verfügung von Todes wegen (Testament oder Erbvertrag) und/oder eine Vorsorgevollmacht beurkundet werden, so beträgt die Gebühr pauschal immer nur € 50,–, unabhängig von der Dauer des Termins.

 

Wann finden Termine statt?

Termine in unserem Büro finden in aller Regel Montag bis Freitag zwischen 9.00 und 19.00 Uhr statt. In begründeten Ausnahmefällen sind Termine auch außerhalb dieser Zeiten möglich. Bitte sprechen Sie uns hierzu an!